Herbstausfahrt nach Attendorn

Herbstausfahrt nach Attendorn

Kaum eine Herbstausfahrt hat diesen Namen verdient, wie diese: der Herbst zeigte sich auf dieser Tour von seiner buntesten Seite – obwohl sich die Sonne anfangs schwer getan hat. Aber das war vielleicht auch der Grund, warum auf der sonst bei Motorradfahrern beliebten Strecke so wenig unterwegs waren. Und so konnten wir mit 30 Fahrzeugen entspannt und mit Konzentration auf Fragen und Suchbilder die Strecke genießen.

Apropos Strecke: unser lieber Clubfreund Joachim Rübenhagen hat sich mal wieder selbst übertroffen. Diese unglaublich schöne Strecke startete wie üblich auf dem Parkplatz bei Mercedes-Benz in der Varresbecker Straße. Die Stimmung war ausgelassen und die ersten „Hundegruppen“ bildeten sich. Insgesamt 5 Vierbeiner waren heute mit uns unterwegs. Allesamt gut erzogen und friedlich und somit gern gesehene „Gäste“. Meine Frau und ich hatten die große Freude, den Club-Bus fahren zu dürfen. Mit insgesamt 7 Mitfahrern war eine sehr lustige Truppe in dem Club-Bus unterwegs, die viel Freude bereitet hat.

Die Tour führte zunächst über die Nordhöhen Wuppertals nach Sprockhövel und Gevelsberg. Auf dieser Zwischenetappe ließen sich bereits erste Fotos zuordnen und Fragen beantworten. Ab Gevelsberg wurde es dann eigentlich nur noch schöner, grüner und bunter. Der Herbstwald hatte alle Farben seiner Farbpallette ausgebreitet.

Je weiter wir ins Sauerland kamen, desto bergiger wurde es. Und so streiften wir auch einige Talsperren, wie z.B. die Versetalsperre, die Listertalsperre und die Fürwigge-Talsperre. Letztere führte einige Teilnehmer auf einen falschen Pfad. Denn zwei Abbiegestraßen hintereinander führten gleichermaßen zur Talsperre – eine davon aber dummerweise eine Sackgasse. Die bekannteste und größte Talsperre dieser Tour war die Biggetalsperre.

Nun dauerte es nicht mehr lange, und wir erreichten fast Attendorn. Kurz vor dem Ort führte unsere Tour aber zur prachtvollen Burg Schnellenberg, die inzwischen ein Hotel beherbergt und für heute unser Ziel darstellte. Denn das Restaurant der Burg hat uns ein wirklich gutes Buffet gezaubert. Von der saisonalen Kürbissuppe, über regionale Spezialitäten, wie Wildgulasch und Putengeschnetzeltes  bis hin zu einem süßsauren Beeren-Cocktail mit Crumbles. Ich war begeistert und nachhaltig gesättigt.

Doch es blieb noch eine wichtige Aufgabe, die ich wieder übernehmen durfte: Die Preisverleihung. Joachim Rübenhagen und Günter Kleen haben die Fragen und Suchbilder wieder mit viel Mühe zusammengestellt. Und es gab auch ein Bild, das gar nicht vorkam – ein kleiner „Scherz“ der Beiden. Während nun unsere Teilnehmer sich am Buffet labten, haben die beiden Organisatoren die Auswertung vorgenommen. Dabei wurden selbst die Nachzügler noch berücksichtigt, die sich etwas verspätet haben. Das ist sehr fair und es führte dazu, dass sich tatsächlich die Rangfolge der Platzierung nochmal um einen  Platz verändert hat. Die Sieger dieser Ausfahrt waren:

3. Platz: Sandra und Ulrich Isenberg

2. Platz: Martina und Wolfgang Wehner

1. Platz: Sonja Wagner und Thomas May

Nach der Siegerehrung haben knapp 30 Teilnehmer die Gelegenheit wahrgenommen, die Burg Schnellenberg bei einer Führung noch besser kennen zu lernen. So haben wir noch unser Wissensdurst stillen dürfen, bevor wir die Heimreise angetreten sind. Ich habe mich für unseren Club-Bus für eine „schöne“ Strecke entschieden – denn „schnell“ kann jeder.

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