Frühlingsausfahrt nach Xanten

Frühlingsausfahrt nach Xanten

Wie sollte es auch anders sein: bei unserer AvD-Frühlingsausfahrt schien natürlich wieder die Sonne. So fängt ja fast jeder Beitrag an und das Wetter hat sich fast zu einem verlässlichen Partner unserer Ausfahrten entwickelt. Wer unsere Fahrten kennt, weiß, dass wir immer bei Mercedes-Benz in der Varresbecker Straße starten. Hiermit möchte ich die Gelegenheit nutzen, und mich ausdrücklich bei der Mercedes-Benz-Niederlassung Wuppertal bedanken, die uns seit vielen Jahren als Sponsor und Partner begleitet.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den stellvertretenden Vorsitzenden Georgios Karagiannis machte sich der hochglänzende Oldtimer-Tross auf den Weg nach Xanten. Nach ein paar – sagen wir mal „Unstimmigkeiten“ – im Roadbook kamen aber alle Teilnehmer in Xanten an, wenn auch leicht verspätet. Dafür hat unser „Parkplatz“ für alles entschädigt. Denn unsere Oldtimer durften mitten auf dem Xantener Marktplatz parken. Es herrschte fast Volksfeststimmung, denn die Fahrzeuge wurden von vielen Interessierten belagert.

Auf der Fahrt konnte man sehen, dass auch der Niederrhein viel sehenswertes und schöne Landschaften zu bieten hatte, wenn es auch nicht ganz an die Schönheit und Charme unseres Bergischen Landes rankommt. Xanten hingegen hat – zumindest meine – Erwartung übertroffen.

Die alte Römerstadt mit 2000-jähriger Geschichte wollte einfach mit Stadtführern erkundet werden. Zwei Gruppen wurden durch den schönen Ort begleitet. Die erste Station war der Xantener Dom, der durch seine Architektur beeindruckt. Dabei handelt es sich eigentlich „nur“ um eine Kirche, genauer gesagt: die katholische Pfarr- und ehemalige Stiftskirche St. Viktor. Doch dank der Größe und Bedeutung für die Region wird sie landläufig als Xantener Dom bezeichnet. Dort haben wir ebenfalls gelernt, dass auch Kirchenoberhäupter – zumindest die Kanoniker in Xanten – zu leben wussten. Im Gegensatz zu Mönchen durften Sie privaten Besitz haben und betrieben Tavernen, obwohl sie dem Alkohol offiziell widersprachen.

Nach der gut anderthalb stündigen Führung besuchten wir das Hotel Neumaier, das mit einem schönen Biergarten auf uns wartete. Nach einem kleinen Fußmarsch konnten wir uns hier am üppigen Spargelbuffet stärken und bereit machen für die Preisverleihung. Denn – wie gewohnt – durften die Teilnehmer wieder an einem kleinen Fragespiel teilnehmen, dessen Antworten entlang der Strecke versteckt waren.

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