Seit mehr als 20 Jahren gibt es ihn nun schon: den AvD-Oldtimer-Grand Prix 2014. Auch dieses Jahr zog es wieder mehrere tausend Oldtimerfans an den Nürburgring. Als Ortsclub des veranstaltenden AvD durfte die Wuppertaler Delegation natürlich auch nicht fehlen. Knapp 40 Karten haben wir dieses Jahr an unsere Mitglieder und Gäste verkauft.

Die meisten von uns waren an dem Samstag da. Er gehört sicher zu den interessanteren Veranstaltungstagen. Er begann nur leider mit einem Wolkenbruch und die ersten beiden Rennen fanden auf nasser Rennbahn statt. Das tat der Atmosphäre keinen Abbruch, denn die überdachte Tribüne bat besten Blick auf trockenen Sitzen. Die Tourenwagen bis 1965, die bei dem Wetter fahren mussten, waren erstaunlich schnell und gar nicht so laut, wie befürchtet. Doch die Ohrenstöpsel kamen noch früh genug zum Einsatz. Denn am Nachmittag fuhren die Formel 1-Fahrzeuge vergangener Zeiten. Spätestens hier konnte man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen, und es durften sich die Zuschauer glücklich schätzen, die Ohrenstöpsel dabei hatten.

Doch auch fern ab der Rennbahn gab es viel zu besichtigen. Das Fahrerlager zeigte Mechaniker und Fahrer beim „Schrauben“ und „Optimieren“, namhafte Hersteller präsentierten alte wie neue Fahrzeugmodelle und zahlreiche Shops in der Zeltstadt boten Produkte rund um Rennen und Oldtimer an. Auf dem Gelände der Club-Treffs konnte man darüber hinaus unzählige Porsche, Alfa Romeo, Ferrari und Maserati beäugen. Selbst seltene Modelle, wie die Isdera-Fahrzeuge waren zu bestaunen.

Der OGP ist mit Abstand die größte historische Rennveranstaltung Deutschlands, die nicht umsonst zu den Höhepunkten der Oldtimerszene gehört. Ein Besuch ist allemal lohnenswert.